Tarife & GVP

Tarifwerke und Entgeltgruppen
stichtagsgenau verwalten

Statt einen festen Betrag in den Vertrag zu schreiben, hinterlegen Sie Tarifwerk und Entgeltgruppe. Plankern verwendet den Wert, der am jeweiligen Arbeitstag gültig war – und lässt frühere Stände unverändert.

Vom festen Betrag zur Tarifklassifikation

Tarifwerk statt Betrag
Tarifgebundene Mitarbeiter tragen ein Tarifwerk und eine Entgeltgruppe. Der konkrete Wert ergibt sich daraus – er steht nicht als Zahl im Vertrag und muss deshalb bei einer Tarifänderung nicht einzeln nachgepflegt werden.
Entgeltgruppen des GVP
Für das GVP-Tarifwerk stehen die Entgeltgruppen EG1, EG2a, EG2b sowie EG3 bis EG9 zur Verfügung.
Der Wert des Arbeitstags
Zu jedem Arbeitstag löst Plankern den Tarifwert auf, der an genau diesem Tag gültig war. Ein Einsatz aus dem Vorjahr wird also nicht mit dem heutigen Satz bewertet.

Wenn über Tarif gezahlt wird

Firmenrate je Entgeltgruppe
Je Entgeltgruppe lässt sich ein eigener Firmensatz hinterlegen. Zahlt Ihr Unternehmen grundsätzlich über Tarif, tragen Sie das einmal ein statt bei jedem Mitarbeiter.
Individueller Mitarbeitersatz
Einzelne Mitarbeiter können einen eigenen Satz erhalten – etwa nach Verhandlung oder bei besonderer Qualifikation.
Sichtbar, welcher Wert greift
Tarifwert, Firmenrate und individueller Satz stehen nebeneinander. Plankern führt sie zusammen und macht die wirksame Vergütungsgrundlage sichtbar, statt sie im Hintergrund zu verrechnen.

Tarifstände über die Zeit

Gültigkeitszeiträume
Jeder Tarifstand hat einen Zeitraum, in dem er gilt. Mehrere Stände liegen nebeneinander, ohne sich zu überschreiben.
Abdeckung im Blick
Plankern zeigt, bis wann Tarifwerte hinterlegt sind, und weist darauf hin, bevor die Abdeckung endet – nicht erst, wenn ein Einsatz nicht mehr bewertet werden kann.
Keine stillen Annahmen
Fehlt für einen Zeitraum ein bestätigter Wert, rechnet Plankern nicht mit einem geschätzten weiter, sondern weist die Lücke aus. Lieber ein Hinweis als eine unbemerkt falsche Grundlage.

Einen neuen Tarifstand einspielen

1

Datei hochladen

Sie laden die offizielle Tarifdatei als PDF oder CSV hoch.

2

Plankern liest und prüft

Die Werte werden ausgelesen und auf Vollständigkeit geprüft. Plankern erkennt, wenn dieselbe Datei schon einmal eingespielt wurde.

3

Änderungen vergleichen

Alter und neuer Stand stehen nebeneinander. Sie sehen je Entgeltgruppe, was sich ändert.

4

Sie geben frei

Ein neuer Tarifstand bleibt zunächst Entwurf. Erst Ihre Freigabe macht ihn gültig.

5

Ab Stichtag aktiv

Ab seinem Stichtag verwendet Plankern den neuen Satz automatisch. Bestehende historische Werte bleiben nachvollziehbar.

Woher die Tarifdaten kommen
Plankern ruft Tarifdaten nicht automatisch bei Verbänden ab. Ein neuer Tarifstand entsteht immer aus einer Datei, die Sie hochladen und bewusst freigeben. Das ist eine Entscheidung, keine technische Einschränkung: Wer den Stand freigibt, weiß, welcher Wert ab wann gilt.

Was Plankern hier leistet – und was nicht

Plankern unterstützt
Tarifwerke und Entgeltgruppen pflegen, Tarifstände verwalten, den zum Arbeitstag gültigen Wert auflösen, individuelle Sätze abbilden und die wirksame Vergütungsgrundlage für die Lohnvorbereitung strukturieren.
Plankern ersetzt nicht
Eine vollständige Lohnabrechnung, die Steuer- und Sozialversicherungsabrechnung sowie die fachliche, steuerliche oder rechtliche Prüfung Ihrer Tarifanwendung.
Sie behalten die Entscheidung
Welches Tarifwerk gilt, in welche Entgeltgruppe ein Mitarbeiter eingruppiert wird und wann ein neuer Stand freigegeben wird, entscheiden Sie. Plankern bereitet die Grundlage auf und macht Abweichungen sichtbar.

Häufige Fragen

Unterstützt Plankern das GVP-Tarifwerk?

Ja. GVP ist als Tarifwerk hinterlegt. Mitarbeiter werden über Tarifwerk und Entgeltgruppe klassifiziert, nicht über einen festen Betrag.

Welche Entgeltgruppen werden unterstützt?

EG1, EG2a, EG2b sowie EG3 bis EG9.

Können Mitarbeiter über Tarif bezahlt werden?

Ja. Über eine Firmenrate je Entgeltgruppe oder einen individuellen Satz für einzelne Mitarbeiter. Plankern führt beides mit dem Tarifwert zusammen und zeigt, welche Grundlage wirksam ist.

Wie werden neue GVP-Tarifstände eingespielt?

Über einen Datei-Upload: offizielle Tarifdatei als PDF oder CSV hochladen, Plankern liest und prüft die Werte, stellt die Änderungen gegenüber und legt einen Entwurf an. Nach Ihrer Freigabe gilt der Stand ab seinem Stichtag. Ein automatischer Abruf bei Verbänden findet nicht statt.

Ändert ein Tarifupdate zurückliegende Zeiträume?

Nein. Ein neuer Stand gilt ab seinem Stichtag. Bereits abgeschlossene Zeiträume behalten den Wert, der damals gültig war.

Was passiert, wenn ein Tarifwert fehlt?

Plankern rechnet nicht mit einem angenommenen Wert weiter, sondern weist die fehlende Abdeckung aus – damit die Lücke auffällt, bevor sie in eine Vergütungsgrundlage einfließt.

Tarife ohne Zettelwirtschaft

Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie Eingruppierung, Tarifstände und Freigabe in Ihrem Betrieb aussehen würden.